Aktuelles Projekt // Planung Gastronomiebereich Schloss Lieser

Planung Gastronomie Schloss Lieser

Für den Umbau des Schloss Liesers in Lieser bei Bernkastel-Kues zu einem 5 Sterne Hotel,wurde innerhalb unseres Hauptprojektes der komplette Gastronomiebereich zur Planung vorgeschlagen.
Das Schloss an der Mosel wird gerade komplett saniert und zu einer hochwertigen Hotelanlage umgebaut. Zu unserer Aufgabenstellung gehörten die Planung des Restaurants, zweier Frühstücksräume, die Neugestaltung der Lounge und des Terassenbereiches mit Berücksichtigung der vorgegebenen Denkmalschutzes des Gebäudes.

Idee und Entwurf
Meine Idee war es, das im Jugendstil erbauten Gebäude ein komplett neues Innengewand zu verleihen. In den Räumen befinden sich an fast allen Wände denkmalgeschützte Wandvertäfelungen aus Holz, die sicherlich schön, aber trotzdem sehr düster wirken. Daher war meine Idee, diese Vertäfelungen zu verkleiden und mit einem neuen, helleren Material zu belegen. Leder spielt bei meinen Entwürfen eine sehr große Rolle, da es sich hervorragend an die schon vorhandenen Materialien anpasst.
 
Konzept Restaurant, Frühstücksräume
Für das Hauptrestaurant und die beiden Frühstücksräume werden die Wandvertäfelungen komplett verkleidet und mit Lederfliesen versehen. An langen Wänden, die dafür geeignet sind, werden Lederbänke in den Raum integriert. An diesen Stellen werden die Lederfliesen, durch Lederpolster ersetzt. Die Bänke sollen so einen fließenden Übergang von Wand zu Sitzfläche erhalten. In der neuen Verkleidung werden Spots eingefasst, die Licht an die Wände werfen werden. So müssen keine weiteren Leuchtmittel an den geschützten Decken befestigt werden.

Konzept Lounge
Da in der Lounge keine Vorgaben zum Einhalten des Denkmalschutzes eingehalten werden müssen, konnte hier freier geplant werden. Trotzdem wird das Konzept der Lederverkleidung auch hier aufgegriffen. Eher in dunkleren Tönen. Den Raum habe ich durch ein Regal-Kamin-System in der Mitte geteilt, um mehr Privatsphäre für die Gäste zu schaffen. Die Lounge soll nämlich auch dem Service dienen, um die Getränke für die Terassengäste leicht und schnell beschaffen zu können. Daher ist der Raum in Bar Bereich und Sitz Bereich getrennt. Es wird dort in diesen Raumteiler ein Ethanolkamin eingebaut, bei dem die Rückwand aus hitzebeständigem Glas besteht. Die dahinter anschließende Bar hat somit auch den Blick auf den Kamin und eine zusätzliche räumliche Verbindung entsteht. Der Kamin wird auch mit Lederfliesen bekleidet und passt sich so perfekt in den Raum ein. Zum Sitzen vor dem Kamin habe ich wieder eine Sitzbank eingeplant, bepolstert mit dem gleichen Stoff, wie die Bar. Außerdem wird dort die vorhandene Natusteinwand erhalten bleiben und mit einem LED-beleuchteten Writing-Board versehen. Die alte Steinwand wird mit einer durchsichtigen Plexiglasplatte bekleidet, und von vier Seiten mit versteckten LED´s angestrahlt und mit speziellen Stiften beschriftet, die durch das Licht leuchten.
Auf der anderen Seite im Raum befindet dich der Bar Bereich. Dort können die Gäste auch gemütlich an der Bar Getränke genießen.
Die Decke wird abgehangen und wieder mit dem selben Leder bekleidet wie Kamin und Wandverkleidung. So ist gewährleistet, dass die Fassungen der Lampen versteckt sind. Der Blick nach oben soll nämlich durch viele Kugeln verschönert werden, die in verschiedenen Höhen und nur an ganz dünnen Seilen von der Decke hängen.
Konzept Verteilerraum
Im Mittelpunkt des Gastronomie-Bereichs befindet sich ein weiterer Raum, der ein großes Fenster und eine wunderschöne Gewölbedecke besitzt. Da dieser Raum, wegen dem hohen Verkehrsaufkommen durch die anderen Räume, meiner Meinung nach nicht als Essensbereich genutzt werden kann, habe ich diesen Raum als Bar geplant.
Die Bar ist rund und gibt so gleichzeitig die Wege zu den anderen Räumen vor. Das Servicepersonal wird dort die Getränke für die alle drei Restaurant-Räume beziehen.